Loading

Report as inappropriate

Du setzt dich ja wirklich ziemlich mit dem Thema auseinander. Find ich toll. Ich glaube Deinen Beiträgen entnommen zu haben, das Du wohl sehr viel druckst. Bei mir ist das ja anders. Mein Anet A8 ist relativ langsam wenn er anständige Ergebnisse bringen soll. Trotz Gewichtstuning am Druckkopf (Bowden scheidet wegen gelegentlichem Einsatz von flexiblem Material aus) bringt es das alte Teil nur auf 50 bis max 75mm/s in annehmbarer Qualität. Da überlegt man sich dann 3 mal ob man Schublädchen druckt nur um die alten Rollen upcyclen zu können. Bei mir sind die wie gesagt dür Kabel und Schläuche reserviert. Was das "Kompostieren" von PLA angeht, hier https://www.k-zeitung.de/pla-biokunststoff-wird-zu-kompost/ liest es sich so, als ob man immernoch einen industriellen Bioreaktor oder ganz viel Zeit bräuchte, falls im PLA dieses neu erfundene Enzym nicht enthalten ist. Ich bin mir auch sicher das in unseren Druckfilamenten ein Haufen Additive drinstecken, die das Fadenziehen, Farbe, Stabilität , Layeradhesion etc. beeinflussen und dann im Kompost bleiben würden. Ob man das Zeug später mal in den selbstgezüchteten Salaten haben will ist fraglich. Was das Verbinden von Filamentsträngen miteinander angeht, mach ich es so einfach wie irgend möglch. Ich heize beide Enden vorsichtig an einer offenen Flamme auf bis sie zu tropfen beginnen und füge sie dann freihand zusammen. Man braucht schon ein wenig Übung aber dann gehts eigentlich. Solange drauf pusten bis die Lötstelle ausgekühlt ist und mit dem altbekannten Filamentknipser die Übergänge rundherum glatt abschneiden. Ggf arbeite ich dann noch mit einem Tapetenmesser nach damit der Übergang auch wirklich glatt ist. Diese Verbindungen haben bisher eigentlich immer sehr gut gehalten. Wichtig ist noch, die zu verbindenden Enden nur an den Spitzen zu erhitzen, da man anderenfalls die Enden nicht mehr aufeinander pressen kann weil sie ja auf einer größeren Länge weich werden.
Wo ich so über meine Druckgewohnheiten nachdenke, also viel präzises Kleinzeug für Modellbau und wenig großformatige Sachen, wäre ja eigentlich ein Stereolithografie-Drucker das beßte für meine Zwecke. Das da verwendete UV-Kunstharz ist aber wohl echt ziemlich giftig.